Fachgerechte Sanierung und Denkmalpflege

Dachdecker für
Denkmalschutz-Gebäude

Denkmal­geschützte Gebäude

Denkmalgeschützte Gebäude unter­liegen speziellen Aufla­gen und Reg­u­lar­ien hin­sichtlich Repara­turen und Sanierun­gen, um die Pflege his­torisch wertvoller Bauw­erke zu gewährleis­ten.

Als Dachdeck­er mit umfassender Denkmalschutz-Erfahrung brin­gen wir das nötige Fach­wis­sen, das Know-how um his­torische Bautech­niken und die Exper­tise zu orig­i­nal­ge­treuen Werk­stof­fen mit. Wir freuen uns auf einen gemein­samen kosten­freien Beratung­ster­min.

Spezialisierung für historische Projekte

Als Experte für den Denkmalschutz sind wir Mit­glied der Gesellschaft für Lan­deskunde und Denkmalpflege Oberöster­re­ich und erfüllen alle Aufla­gen des Bun­des­denkmalamts in vollem Umfang. Durch umfassende Spezial­isierungs- und Weit­er­bil­dungs­maß­nah­men sowie den behut­samen Umgang mit der beste­hen­den Bausub­stanz wahren wir den ursprünglichen Charak­ter zu restau­ri­eren­der Gebäude. Der eigentliche Baustil und die Bautech­nik bleiben stets erhal­ten.

Gerne führen wir die Dachsanierun­gen gemäß Denkmalschutz-Aufla­gen durch und freuen uns auf Ihre Anfrage.

Spitalskirche St. Johannes
in Salzburg

EIDOS ZT GmbH & Fürt­bauer Spen­gler- und Dachdeck­er GesmbH

Die Sanierung der Spi­tal­skirche St. Johannes markiert einen weit­eren Höhep­unkt in der denkmalpflegerischen Erhal­tung eines der bedeu­tend­sten barock­en Sakral­bauw­erke Salzburgs. Zwis­chen 1699 und 1704 nach Plä­nen von Johann Bern­hard Fis­ch­er von Erlach errichtet, bildet die Kirche bis heute einen markan­ten Bestandteil des his­torischen Ensem­bles am Are­al des heuti­gen Uniklinikums Cam­pus LKH.

Mit der nun abgeschlosse­nen Außen- und Dachsanierung wurde ein wesentlich­er Beitrag zur langfristi­gen Sicherung dieses Kul­turerbes geleis­tet. Die Maß­nahme wurde in enger, part­ner­schaftlich­er Zusam­me­nar­beit zwis­chen EIDOS ZT GmbH und der Dachdeck­erei & Spen­glerei Fürt­bauer GesmbH umge­set­zt – bei­de seit Jahren in der GLD-Fir­men­liste als qual­i­fizierte Fach­be­triebe gelis­tet.

Die Fas­sade mit ihrer barock­en Feingliederung erforderte eine präzise restau­ra­torische Herange­hensweise, während die Dachland­schaft mit ihren his­torischen Anschluss­de­tails und Met­all­bauteilen eine tech­nisch anspruchsvolle Umset­zung ver­langte. Beson­ders her­aus­fordernd war die notwendi­ge Gewährleis­tung der Regen­sicher­heit während der gesamten Dachar­beit­en, da die Kirche zuvor im Innen­raum aufwendig restau­ri­ert wor­den war und ihre hochw­er­tige Ausstat­tung unbe­d­ingt geschützt wer­den musste – ein Punkt, der durch Fürt­bauer erfol­gre­ich sichergestellt wurde.

EIDOS ver­ant­wortete die umfassende Pla­nung und denkmalpflegerische Begleitung. Ziel war es, die his­torische Authen­tiz­ität zu bewahren und gle­ichzeit­ig eine bautech­nis­che Aufw­er­tung zu erre­ichen. Dazu gehörte auch die Umset­zung des neuen Heiz- und Kli­makonzeptes durch Bauteil­tem­perierung, das durch die Her­stel­lung ein­er Hin­ter­lüf­tungsebene im Bere­ich des Haupt- und Emporen­dachs sowie die Ein­bringung ein­er Per­l­itschüt­tung in den Nebendäch­ern ergänzt wurde.

Im Zuge der met­all­handw­erk­lichen Umset­zung wur­den 600 m² Kupfer objek­t­spez­i­fisch und denkmal­gerecht durch die Fir­ma Fürt­bauer ver­ar­beit­et – ein Mate­r­i­al, das lan­glebi­gen Schutz bietet und sich har­monisch in die his­torische Gestal­tung ein­fügt.

 

Die handw­erk­liche Umset­zung umfasste die Neu­verblechung der gesamten Dachflächen, die detail­ge­treue Erneuerung von Ges­im­sen und Anschlüssen sowie die voll­ständi­ge Über­ar­beitung der Entwässerungssys­teme. Beson­dere Sorgfalt galt der Mod­el­lierung der Kupfer­ele­mente, um die kom­plex­en Dachge­ome­trien präzise nachzu­bilden und die his­torische Lin­ien­führung sicht­bar zu belassen.

Darüber hin­aus wur­den zahlre­iche aus­führungs- und objek­t­spez­i­fis­che Detailar­beit­enumge­set­zt:
– per­fekt auf den Bestand abges­timmte Verblechun­gen für unter­schiedlich­ste Fen­stergewände, darunter auch ovale bauzeitliche Öff­nun­gen,
– Aus­führung in ver­schiede­nen Met­allen, je nach Beanspruchung und his­torisch­er Vor­lage,
– vielfältige Anschluss­de­tails zur Putz­fas­sade – jew­eils an die konkrete bauliche Sit­u­a­tion angepasst.

Viele Bauteile, mit denen die Sanierung in Berührung kam, stam­men noch aus der Erbau­ungszeit der Kirche: darunter bauzeitliche Sper­r­git­ter, die his­torischen Turmhelme aus Kupfer, Teile der Bleiver­glasung sowie orig­i­nale Hagelschutzgit­ter. Diese wur­den restau­ra­torisch beurteilt und behut­sam instandge­set­zt, um ihren Bestand zu sich­ern.

Par­al­lel dazu erfol­gte die denkmal­gerechte Restau­rierung der Fas­sade. Natursteine, Putzflächen, Holz- und Met­al­lele­mente wur­den kon­ser­va­torisch begleit­et und nach­haltig ertüchtigt. Im Sock­el­bere­ich wurde eine Mauer­w­erksab­dich­tung aus Stampflehmhergestellt – eine tra­di­tionelle und zugle­ich kap­il­larak­tive Lösung, die langfristig die Feucht­e­si­t­u­a­tion verbessert.

Dieses Pro­jekt zeigt ein­drucksvoll, wie Pla­nung und Handw­erk als koor­dinierte Part­ner zusam­men­wirken, um sub­stan­zori­en­tierte Denkmalpflege auf höch­stem Niveau umzuset­zen. Die enge Koop­er­a­tion zwis­chen EIDOS und Fürt­bauer- geprägt durch ständi­ge Abstim­mung mit dem BDA Salzburg, trans­par­enten Entschei­dungswe­gen sowie ein gemein­sames Ver­ständ­nis für his­torische Sub­stanz – war auss­chlaggebend für die erfol­gre­iche Umset­zung.

Mit dem Abschluss der Arbeit­en wird ein bedeu­ten­des Stück barock­er Baukul­tur gesichert. Zugle­ich set­zt das Pro­jekt ein klares Zeichen für die Bedeu­tung spezial­isiert­er Fach­be­triebe in der Denkmalpflege. Die gemein­same Leis­tung von EIDOS und Fürt­bauer zeigt, wie fach­liche Exzel­lenz, handw­erk­liche Präzi­sion und Respekt vor dem Bestand zu nach­halti­gen Restau­rierungsergeb­nis­sen führen.

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Unsere Denkmalschutz-Referenzen

Als Denkmalpflege-Dachdeck­er und Fam­i­lien­be­trieb seit 1929 in mit­tler­weile viert­er Gen­er­a­tion kon­nten wir zahlre­iche denkmalgeschützte Pro­jek­te zur vollen Zufrieden­heit unser­er Kun­den umset­zen. Nach­ste­hend find­en Sie unsere Ref­eren­zen im Überblick.

Spitalskirche St. Johannes in Salzburg

Sanierung des gesamten Daches, inkl. Kalt­dach und Ein­deck­ung

Mate­r­i­al: Kupfer

Größe: ~600 m²